...geht das? Diese Frage kann unsere Jugendgruppe nun mit einem eindeutigen JA beantworten. In einer Vorab-Trockenübung zeigten die Jungs und Mädels der THW Jugend des OV Gummersbach, was sie mit Holz, Leinen, Spanngurten und Tonnen alles "zusammentüddeln" können.
Zunächst errichteten sie ein Floß, auf dem man sich trockenen Fußes, mit Hilfe von Paddeln und Muskelkraft, übers Wasser schippern kann. Hierfür brauchte es zunächst ausgiebige Knotenkunde, um dann zahlreiche Kreuzbunde und Schnürbunde zu binden. So können ganz ohne Nägel und Schrauben enorm feste Verbindungen hergestellt werden, die sogar die ganze Jugendgruppe ohne Schwierigkkeiten tragen konnte.
Einen weiteren Dienst verbrachten die Junghelferinnen und Junghelfer damit einen Steg zu bauen. Auch hier standen nur einfachste Mittel zur Verfügung, wie z. B. Rundhölzer, Bohlen und Leinen. Stege dieser Art kommen tatsächlich in Hochwasser-Einsätzen zum Tragen, um beispielsweise überflutete Gehwege zu ersetzen und somit fußläufige Verbindungen zwischen Gebäuden wieder herzustellen.
Wenn nun in den nächsten Wochen das Thermometer noch klettert, kann das Floß zu Wasser gelassen und so auf seine letztendliche Belastbarkeit ausreichend geprüft werden.
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